Ambulanter Palliativ-Stützpunkt
SAPV Mainz-Bingen
SAPV Mainz-Bingen ist das Ergebnis einer Kooperation der Evangelischen Sozialstation Ingelheim gGmbH und der Hospizgruppe Ingelheim e.V.
Was ist SAPV?
Spezialisierte Ambulante Palliative-Versorgung (SAPV) kommt sinnvoll zum Einsatz, wenn Menschen mit einer schweren und nicht heilbaren Erkrankung unter Beschwerden (sog. Symptome) leiden, die ihre Lebensqualität wesentlich einschränken. Dazu gehören beispielsweise massive Schmerzen, Luftnot, Übelkeit und Erbrechen sowie auch große Angst oder auch Unruhe.
Wer macht SAPV?
Unser SAPV-Team besteht aus Ärztinnen, Ärzten und Pflegefachkräften, die ganz besonders für die Behandlung dieser Symptome am Lebensende geschult sind und durch ihre Arbeit die hausärztliche Betreuung mit sog. Palliativmedizin und Palliativpflege unterstützen. Durch die 24-Stunden-Rufbereitschaft steht das Team in akuten Situationen – ob telefonisch oder persönlich – zu Verfügung. Unser Team kommt nach Hause, in Pflegeeinrichtungen oder in betreute Wohnformen. Es ergänzt die Versorgung durch Hausärzt*innen und Pflegedienste, ersetzt diese jedoch nicht.
Was ist das Ziel von SAPV?
Menschen Lebensqualität und Selbstbestimmung bis zuletzt zu erhalten und sehr belastende Symptome zu lindern. Unser SAPV-Team fängt Krisensituationen ab und und sorgt dafür, diese erst gar nicht aufkommen zu lassen. Dadurch können vor allem auch ungewünschte Krankenhausaufenthalte vermieden werden. Die psychosoziale Begleitung von Betroffenen und deren Angehörigen ist ebenfalls wesentlicher Bestandteil der Arbeit.
Siehe auch unser Leitbild für die palliative Versorgung.
Welche Voraussetzungen sind nötig, um SAPV in Anspruch zu nehmen?
Die Notwendigkeit von SAPV wird durch den/die behandelnde/n (Haus-)Ärzt*in oder eine/n entlassende/n Klinikärzt*in festgestellt und mittels eines speziellen Verordnungsvordrucks (Muster 63) ärztlich dokumentiert.
Was kostet SAPV?
Bei erfolgreicher Genehmigung durch die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen diese vollständig alle anfallenden Kosten der SAPV; Privatversicherten wird eine vorzeitige Kostenklärung empfohlen – in der Regel ist auch hier die Kostenübernahme problemlos.
